Montag, 30. April 2007

zweiter Beitrag/ it's getting hot in here

In der letzten Woche gab es, wegen des sommerlichen Wetters im April, viel über den Klimawandel zu lesen. Personen welche jedoch nicht direkt vom warmen Frühling betroffen sind geniessen diese angenehmen Temperaturen in vollen Zügen ohne sich gross Gedanken zu machen.

Weniger Freude an den Temperaturen haben die Bauern. Diese müssen nun enorme Kosten auf sich nehmen und Bewilligungen einholen damit sie ihre Felder bewässern können, falls in den Bächen welche sie anzapfen wollen überhaupt noch Wasser fliesst…

Wer am Wochenende in die Natur gehen wollte wurde ebenfalls „Opfer“ der Klimaerwärmung. So darf man ja jetzt in Waldesnähe keine Feuer mehr entfachen.
Und sogar die Hexen sind von der Trockenheit betroffen! Sie müssen dieses Jahr an ihrer Walpurgisnacht aufs Feuer verzichten.


Meine Theorie zum Klimawandel:
Die Klimaerwärmung nimmt weiter zu, dadurch wird sich der Atlantik erwärmen. Wenn dies geschieht wird irgendwann der Golfstrom zusammenbrechen. Dies wird dazu führen, dass es in Europa immer kälter wird, was schliesslich in einer weiteren Eiszeit enden wird.


Wir müssen also unser Verhalten ändern und endlich lernen die Natur zu schätzen und zu respektieren. Sonst wird sich die Natur irgendwann selber retten und uns Menschen beseitigen.


Freitag, 27. April 2007

Beitrag 2

Diese Woche habe ich sehr wenig zum Thema Nachhaltige Zukunft in den Medien gehört oder gesehen. Ich habe den Eindruck, so lange es keine grosse Naturkatastrophen gibt, spricht man dieses Thema auch kaum an. Erst wenn es uns wörtlich an den Kragen geht, schreien plötzlich alle auf, dass man etwas verändern muss.
In der Werbung findet man noch am meisten davon. Es wird mit Bioprodukten geworben, in Zeitschriften werden Biobauern und – bäuerinnen interviewt. Dieses Thema erlebt ganz bestimmt einen Boom.
Was aber den Schutz, die Erhaltung der Umwelt angeht, so habe ich den Eindruck, dass nur aufgeheult oder dokumentiert wird, wenn’s ums Geld geht, beispielsweise die höheren Abgaben für Benzinschleudern. Wenn etwas bewegt wird, dann aus finanziellen Gründen. Wenn es im Geldbeutel beginnt zu schwinden, reagiert man. Ich finde es traurig, dass ohne diesen finanziellen Druck bei den Menschen nichts hervorgerufen werden kann. Ich frage mich manchmal, wie man diese Werthaltung, diese Ansicht bei den Menschen hervorrufen könnte. Scheinbar fühlt sich einfach niemand betroffen, die „der andere macht es ja auch nicht“ oder die „ich alleine kann nichts ändern“ Einstellung.Ich sehe da folgende Beziehung zu unserem Gruppenblogthema. Ich habe den Eindruck, dass der neue Lebensstil stark das „Leben in der Gegenwart“ reflektiert. Man lebt nur einmal, dieses Leben wird ausgiebig genossen. Wenn man selber stirbt, nimmt man wie selbstverständlich mit an, dass auch die Welt mit unter geht. Dass das Leben weitergeht oder weitergehen könnte, sieht man als egozentrisches Wesen nicht.

Montag, 23. April 2007

Gedanken machen

Ein wichtiger Schritt ist meiner Meinung nach nur schon, dass man sich über das Thema nachhaltige Zukunft Gedanken macht. Auch wenn man es nicht glaubt oder weiss, gibt es viele Bereiche in denen kleine Dinge verändert werden können ohne viel Aufwand. Wie schon vielfach erwähnt beim Einkaufen oder aber auch beim Wohnen. Bewusst leben, bewusst essen, bewusst Storm benutzen. Sobald dies intensiver geschieht sind wir schon ein Stück weiter. Natürlich braucht es zum Teil Überwindung. Aber ich habe das Gefühl, dass man sich momentan doch recht fest mit dem Thema beschäftigt, was schon ein wichtiger Schritt ist im Gegensatz zum Verdrängen und Ignorieren.

Donnerstag, 19. April 2007

Erster Beitrag/ lernen zu verzichten

Ist auf der Welt eine positive Veränderung zu bemerken?

Ich finde vor allem im Bereich der sozialen Umwelt verbessert sich die Welt. Dies zeigt sich bei den Produkten welche von den Leuten gekauft werden. Immer mehr weisen diese nämlich eines der folgenden Label auf: „Max Havelaar“, „Ökoplan“, „Naturaplan“, …

Im Bereich der Ökologie sind die Bemühungen der Autoindustrie zu erwähnen. Wird doch in letzter Zeit viel in die Forschung von Wasserstoffzellen oder Hybridantrieben investiert.

Ich sehe zuversichtlich in die Zukunft, denn wenn die Leute bereit sind bei den Haushaltsprodukten/ Lebensmitteln mehr zu bezahlen weil diese aus „fairem Handel“ sind, so werden sie in ein paar Jahren auch bereit sein, ein etwas teureres Fahrzeug zu kaufen welches mit umweltfreundlicheren Energien angetrieben wird.

Natürlich braucht es Zeit bis sich diese Entwicklungen durchsetzen können. Da drängt sich natürlich die Frage auf ob wir diese Zeit noch haben.


Das grösste Problem an unserem Lebensstil ist aber, dass wir uns an einen Luxus gewöhnt haben der kaum mehr wegzudenken ist. Wir können im Winter Erdbeeren essen, in der Wüste Skifahren, uns in weit entfernten Ländern am Meer erholen, fahren am Wochenende ins Ausland in Diskotheken, …. Um umweltfreundlicher zu leben, müssten wir auf viele dieser
Sachen verzichten. Wer ist dazu bereit?


Ein neuer Lebensstil mit weniger Luxus ist einzuschlagen! Wir müssen lernen zu verzichten und umso mehr zu geniessen was wir haben.

Beitrag 1: Die Prioritätenfrage

Generell ist die Tendenz zu nachhaltigem Denken vielerorts zu erkennen. Man spricht von Bioprodukten, sparsameren Autos, Minergie-Häusern usw. Beim Erstgenannten, den Bioprodukten, habe ich aber öfters den Eindruck, dass es nicht wirklich um den Schutz, den Erhalt der Natur geht, sondern versucht wird, Geld aus dem Schlagwort „Bio“ zu machen. Die neuen, umweltfreundlichen Technologien für Autos oder Häuser sind zwar vorhanden oder in Entwicklung, aber die Kosten sind in einer höheren Preisklasse. Es wird bestimmt noch lange dauern, bis solche zum Alltag gehören und bei der breiten Bevölkerung Akzeptanz finden. Hier wäre die Verbindung zu unserem Thema, dem neuen Lebensstil, angebracht.

Unter neuem Lebensstil verstehe ich persönlich Zeit sparen, sich Luxus leisten, alles zu jeder Zeit verfügbar haben. Fahren oder fliegen statt radeln oder gehen, exotische Früchte aus allen Ländern essen, Produkte aus aller Welt anschaffen. All dass ist eine Frage der Prioritäten. Was steht bei mir an erster Stelle? Möchte ich mein gespartes Geld für Ferien in Thailand ausgeben oder mir ein umweltfreundliches, kostspieliges Auto anschaffen? Ist es mir wert, mich auf einheimische Produkte zu beschränken und die mögliche Vielfalt zu ignorieren? Möchte ich einen Ausflug in den heimischen Wald machen oder lieber in den Europapark fahren?
Es ist eine Frage der Gewichtung, ob man bereit ist, auf etwas zu verzichten, um in etwas anderes, das vielleicht nicht direkten Profit abwirft, zu investieren.
Ich nehme mich selbst keineswegs aus dieser Diskussion heraus, auch ich spiele hier meine Rolle. Aber ich finde es nur schon wichtig, dass man sich diese Gedanken überhaupt erst mal macht und sich der Wirkung seiner Handlungen bewusst ist. Nur darf man nicht nur dort verharren, sondern sollte handeln, wenn auch nur in einem bestimmten Bereich. Ich gebe zu, dass auch ich das Auto aus Bequemlichkeit und Zeitspareffekt öfters dem Velo vorziehe.......