Donnerstag, 21. Juni 2007
Schlusskommentar
mit Interesse habe ich Ihre beiden letzten Post (Bring- und Hol-Aktion, sowie SOL) studiert.
Ihr aufgefriffenes Thema "Littering" wird Sie und mich bestimmt weiter beschäftigen.
Ich hoffe, dass Ihnen durch das Führen dieses Blogs viel bewusst geworden ist und dass Sie in Ihrer späteren Schulpraxis zunehmend Wege finden, Ihre Schüler/innen zu einem nachhaltigen Denken und Handeln hinzuführen.
Ihnen herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Zum Abschluss des Studiums und für Ihre Diplomprüfungen wünsche ich Ihnen alles Gute
Ganz herzlich
Adrian Müller Dozent MU
Sonntag, 17. Juni 2007
Handeln in einer konsumierenden Welt
Thema: Littering
1. Worin liegt die Betroffenheit des gewählten Aspektes?
Spätestens im Kindergarten haben wir gelernt, dass man Abfall nicht auf den Boden schmeisst sondern im Abfalleimer entsorgt. Unsere Eltern haben uns das gelernt, in der Schule wurden wir damit konfrontiert.
Der heutige Lebensstil ist geprägt von Stress und Hektik. Immer häufiger eilen die Menschen von Termin zu Termin. Dies beginnt schon am Morgen: Der moderne Mensch nimmt sein Frühstück im Speiserestaurant des Zuges ein. Am Mittag verpflegt er sich an irgendeinem Imbissstand – Zeit fürs Geniessen bleibt kaum da bereits das nächste Meeting winkt. Auf dem Weg dorthin wird der Fastfood verschlungen. Für das Auffinden eines Abfalleimers bleibt schlicht und einfach keine Zeit. Schon wieder knurrt der Magen, ein Sandwich und irgendetwas zu Trinken muss her.
Millionen von Menschen ergeht es so. Wir ernähren uns immer häufiger unterwegs. Daraus resultiert ein riesiger Berg von Abfall. Auf der einen Seite werden wir gezwungen, ein schnelles Leben zu führen, auf der anderen Seite wissen wir, dass diese mobile Verpflegung eine Menge Abfall hinterlässt, was uns betroffen macht.
Auch wir sind vielfach unterwegs und verpflegen uns irgendwo zwischen Tür und Angel. Wir sind uns bewusst, dass diese Art von Verpflegung nicht zur Nachhaltigkeit beiträgt. Was können wir dagegen unternehmen? Wie wäre es mit einem feinen Sandwich von zu Hause, verpackt in Tupperware? Oder gesundes Mineralwasser aus der Sportflasche? Zudem würde sich diese Variante auch positiv aufs Budget auswirken.
2. Analyse der Bedürfnisse
- Bedürfnis nach Konsumation à Fastfood, Fertigprodukte
- Bedürfnis nach schneller Entsorgung des Abfalls à keine Zeit zum Eimer suchen.
- Unterwegs essen à Im Auto, im Zug, während dem Gehen.
- Uneingeschränkt sein à keine Vorschriften, sich gegen das System wehren.
3. Analyse der Handlungsbedingungen
Vermehrt sind Kinder unterwegs und haben auch die finanziellen Mittel, sich etwas zu kaufen und somit zu konsumieren.
Verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten schiessen wie Pilze aus dem Boden. Die Verlockung, zu konsumieren ist somit gross.
Oft hat man wenig Zeit, sich hinzusetzen und zu essen. Somit muss man sich fliegend verpflegen.
4. Fachliche Aufarbeitungsaspekte
Ursachen für dieses «Littering» sind weder die Sackgebühr noch fehlende Abfalleimer, sondern geändertes Konsumverhalten. Dies zeigt eine Studie der Universität Basel. Rund 30 Prozent der Getränkeverpackungen, Take-Away-Schachteln und andere Abfälle landen am Boden anstatt in Abfalleimern.
Die Studie zeigt, dass die Zunahme der liegen gelassenen Abfälle auf ein geändertes Konsumverhalten der Bevölkerung, die vermehrte «fliegende Verpflegung», zurückzuführen ist. Zudem nimmt das Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem öffentlichen Raum ab.
Wirksamkeit von Aufräumaktionen und Schildern: http://www.littering.ch/modules.php?name=News&file=article&sid=32
Littering: Umsetzung für die Schule, vor allem Kaugummi
http://www.muellexperten.de/
Bundesamt für Umwelt: Abfall
http://www.bafu.admin.ch/abfall/index.html?lang=de
Littering- ein gesellschaftliches Problem
http://www.umweltschutz.ch/vglinfo/info_pdf/tu206_la.pdf
5. Umsetzungskonzept MS: „Littering“
Diskussion mit den Kindern:
Bilder zeigen von verschmutzten Landschaften, Kinder sollen über Gefühle reden, die ihnen beim betrachten dieser Bilder hochkommen
Eigenes Verhalten reflektieren, wo werfe ich manchmal selber Sachen weg, warum? Wieso machen das wohl Leute?
Werbung „Abfall im Wohnzimmer“ als Input: Diskussionsrunde mit Schülern: Was will diese Werbung mitteilen, was empfindet ihr beim Betrachten des Bildes? Gefällt es dir?.....
Thema „Tier und Abfall“: weitere Auswirkungen ansprechen: Verletzung oder Tod von Tieren verursacht durch Abfälle
Handelnd:
den Pausenplatz fätzeln, den ganzen Abfall sammeln und auf einen Haufen legen. Was kommt da alles zusammen? Wie entsorgt man den gefundenen Abfall richtig (sortieren)
Schüler gestalten und führen Umfragen durch: z.B Befragung von Dorfbewohner zum Thema Littering. Auswertung der Meinungen,...
6. Überprüfung des Umsetzungskonzeptes anhand der Qualitätsmerkmale des Mensch und Umwelt Unterrichts
Fokus Kind:
Kindgemässheit: Dieses Thema ist den Kindern nahe, da sie selbst Konsumenten sind und tagtäglich Verpackungen verbrauchen.
Lebensnähe: Wir alle sind durch die Verschmutzung durch Abfall in den Städten und Erholungsgebieten betroffen.
Gegenwartsbezug und Zukunftsbedeutung: Die Thematik ist aktuell, weil das Littering im Moment ein grosses Problem darstellt. Für eine gesunde Umwelt in der Zukunft ist es wichtig, dieses Problem anzugehen.
Fokus Sache:
Sachgemässheit: Grundlagen der Unterrichtsideen ist Fachwissen, dass durch verschiedene Untersuchungen gewonnen wurde. So kann auch wirklich dort angesetzt werden, wo das Problem liegt. (Verantwortungsgefühl für Natur)
Multiperspektivität: Das Thema Littering beeinflusst einerseits uns Menschen, aber auch die Lebenswelt der Tiere wird dadurch beeinträchtigt. Durch einholen von verschiedenen Meinungen können verschiedene Perspektiven eingenommen und verstanden werden.
Vernetzung: Wie schon oben erwähnt, hat Littering verschiedene Auswirkungen auf Mensch und Tier. Bei den Umfragen kann der M+U Unterricht mit dem Deutsch und Mathematik- Unterricht verknüpft werden.
Werte- und Sinnorientierung: Durch die Konfrontation mit Bildern soll mit den Kindern in der Diskussion an einer Wertvorstellung gearbeitet werden. Durch die mehrmalige Auseinandersetzung bilden sich die Schüler eine eigene Meinung zur Thematik.
Fokus Lernen:
Exemplarizität: Littering steht exemplarisch für ein Problem, das auf fehlendes Verantwortungsgefühl oder Wertvorstellungen zurückzuführen ist und das angegangen werden muss.
Problemorientierung/exploratives Lernen: Littering ist als Ausgangspunkt ein Problem, das erstens erforscht werden muss und zweitens müssen Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden.
Handlungsorientierung: Kinder fätzeln den Schulhausplatz und sehen dadurch wie unangenehm es ist Abfall von anderen aufzulesen. Zudem wird ihnen bewusst wie viel da zusammenkommt
Originale Begegnung/Realanschauung: Kinder sehen was beim fätzeln alles zusammenkommt, können diesen Abfall sortieren
Prozess und Erlebnisorientierung: Entsorgen den sortierten Abfall in den entsprechenden Sammelbehältern
Bring-Hol-Aktion
Anfangs hatten wir alle etwas Mühe, geeignete Gegenstände zu finden. Sie sollten einerseits nicht mehr gebraucht werden, aber auch nicht allzu „trashig“ sein. So hatten wir alle eine Weile, bis wir geeignete Gegenstände ausgesucht hatten. Viele von uns hatten Bücher ausgewählt, da diese sehr geeignet sind zu weitergeben.
Nach welchen Kriterien wählten wir unsere Gegenstände aus?
Wir wählten alle Gegenstände, die wir nicht mehr brauchten. Jedoch haben wir auch darauf geschaut, dass sie nicht beschädigt oder nicht mehr brauchbar sind, es soll sie ja schliesslich jemand mitnehmen wollen. Ganz alte, altmodische Dinge liessen wir meist zu Hause. Einige haben auch zugegeben, dass sie auch ein paar Dinge mitnahmen, um sie loszuwerden. Wir haben auch eher Dinge ausgewählt, zu denen wir keinen persönlichen Bezug haben, wir also leichter weg geben können.
Nahmen wir sie schweren, leichten Herzens mit? Warum?
Wie gesagt haben wir eher Gegenstände ausgewählt, die zwar sauber und brauchbar sind, aber nicht einen starken Bezug zu uns haben. Aus diesem Grund fiel es uns nicht allzu schwer.
Was löste es bei uns aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich unseren Kolleginnen und Kollegen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden?
Einerseits waren wir recht gespannt, welche Dinge sich verhöckern liessen, und welche liegen gelassen werden. Die Vielfalt der dargebotenen Gegenstände war riesig. Ehrlich gesagt war die ganze Bandbreite von Schrott bis hin zu bis sehr brauchbarem Material vorhanden. Einige von uns getrauten uns nicht so recht, einfach zuzulangen, es war eine ungewohnte Situation. Vieles wollten wir auch gar nicht mitnehmen, weil wir keinen Gebrauch sahen. Die meisten wollten sich einfach etwas umsehen und das Geschehen beobachten, ohne mit viel Ware wieder nach Hause zurückzukehren.
Vielleicht sind nicht all unsere Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden wir dabei?
Die meisten von uns hatten keine Probleme damit, bei einigen Dingen hatten wir schon fast damit gerechnet. Bei Gegenständen, die wir selbst toll fanden, hatten ein paar von uns ein etwas komisches Gefühl, das aber nicht der Rede wert ist.
Haben wir mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum?
Einige von uns haben gar nichts, einige haben einen Gegenstand mit nach Hause genommen. Generell hatten wir die Einstellung, nicht mehr nach Hause zu nehmen, als wir mitbrachten. Man hat auch gar nichts gebraucht und deshalb sind fast alle mit leeren Händen nach Hause gegangen.
Wie könnte eine solche „Bring-und-Hol-Aktion“ in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?
Wir sind uns alle einig, dass sich eine solche Aktion gut mit einer Schulklasse, oder sogar mit einer Schule umsetzen liesse und auch bereichernd wäre. Die Kinder könnten nicht mehr benötigte Spielsachen mitbringen und austauschen. Sinnvoll wäre vielleicht, pro mitgebrachtem Gegenstand einen Bon zu erhalten, mit dem wiederum ein Gegenstand erworben werden kann. So könnte verhindert werden, dass einige Kinder nur mitnehmen und nichts mitbringen. So eine Aktion fänden wir sehr sinnvoll, da dem extremen Konsumverhalten etwas entgegengewirkt werden kann und die Schüler lernen, dass man Gegenstände auch mehrmals verwenden kann und nicht nur alles neu kaufen muss.
Bloggruppe „neuer Lebensstil“
Montag, 11. Juni 2007
Beziehung zur Natur
Ich habe die Zeit in der Natur sehr geschätzt, vor allem auch weil man da soooo schnell die ganzen Sachen vergisst die man noch machen müsste (unter anderem auch das regelmässige Blog schreiben…)
Den Freitagnachmittag (Vertiefungsstudium??) habe ich auf einem Boot auf dem Bodensee verbracht. Natürlich nicht auf einem dieser umweltverpestenden grossen Bodenseeschiffe, nein auf einem gemütlichen Pedalo, welches durch eigene Energie in die offene See gestrampelt wird.
Am Sonntag habe ich mich dann für ein zweites Naturerlebnis überreden lassen (wo ich die Zeit her nehme? Keine Ahnung, ich nimm sie mir einfach), einem Spaziergang an einem Fluss entlang. Was mit strahlender Sonne begonnen hat, endete in einem Regenschauer der Sorte Wasserfall. Doch weil die Temperatur nicht merklich sank, konnte man den Spaziergang doch noch geniessen. (oder lag es an der Begleitung)
Auf jeden Fall geniesse ich die Zeit in der Natur und ärgere mich dann auch immer wieder über die Verschmutzung durch Abfall. Dies fällt einem eigentlich erst richtig auf wenn man einmal geniessen will und aus seiner „Stress- Welt“ ausbrechen kann.
Agenda 21 im Schulzimmer
Ich finde den Artikel von Herrn Herz sehr interessant! Er wirft mit vielen spannenden Ideen um sich, die man selber mit der Klasse oder sogar mit einem ganzen Schulhaus umsetzen kann. Solche Projekte sind sehr sinnvolle und auch umsetzbare Aufgaben.
Es ist wichtig, dass sich Kinder, welche die wichtigsten Ressourcen auf unserer Erde sind, handelnd mit der Umwelt befassen.
Die Schule ist ein idealer Ort um solche Projekte durchzuführen, denn so spricht man sehr viele Leute an (Familie der Kinder, Verwandte, …) und sie alle könnten die vermittelten Ideen weiter verbreiten.
Ich bin aber noch nicht 100% überzeugt ob die Agenda 21 an der Schule auch wirklich etwas bringen würde. Denn Wissen, ist zwar ein erster Schritt, verändert hat man damit aber noch nichts!
Mittwoch, 6. Juni 2007
Durchblick im Chaos
Unsere Pläne sind aber, dass wir die noch verbleibende Zeit noch so gut wie möglich nutzen, wobei klar ist, dass ein grosser Teil der Arbeit auch noch zu Hause stattfinden wird. Wir sind aber immer noch überzeugt von der Richtung, welche wir eingeschlagen haben und die Basis ist im Grunde genommen gesetzt. Jetzt geht es nur noch um das konkrete Ausführen und detaillierte anpassen an unsere Vorstellungen. Wir spritzen uns jetzt ein grosse Portion Motivation und dann klappt das schon.:-)
Montag, 4. Juni 2007
Meins, meins, meins.......
Ist also gar nicht so einfach. Wenn der Gegenstand zu gut und zu schön ist, möchte ich ihn behalten, aber die Gelegenheit, um Schrott, den eigentlich niemand will, feilzubieten, lass ich aus Schamgründen lieber aus.
Nach langem Studieren und durchwühlen unserer Wohnung habe ich dann ideale Gegenstände gefunden, die zwischen zu nützlich und zu schrottig lagen, also ideal waren.
Gegen den Schluss kam ich in einen regelrechten Sammelrausch, (5 Gegenstände waren schon längst überschritten), bis mich mein Freund stoppte, da er schon seinen Teil des Hausrats befürchtete.
Als ich mich heute auf den Weg in die Schule machte, war ich schon gespannt auf die Vielfalt der dargebotenen Unikate. Gespannt legte ich meine Gegenstände auf den Pult und verliess den Raum, um meine lieben Sachen ganz ihrem Schicksal zu überlassen. Ich fragte mich, welche meiner Gegenstände wohl einen neuen Besitzer finden und welche nicht. Zu meiner Freude (ich hab mich effektiv gefreut und war stolz) waren alle bis auf einen Gegenstand, der mir eigentlich am liebsten war, verschwunden waren.
Für mich ist es ja fast schon ein persönlicher Affront, wenn einer meiner wohl ausgesuchten Mitbringsel in die Kiste mit Ziel „Brockenhaus“ geschmissen wird! Niemand würdigt mein tolles Armband...War mein Geschmack damals so schlecht, dass nicht einer unserer Studis dieses Objekt, sogar gratis, annehmen würde? Aua, das tut weh.......! Mehr brauch ich dazu nicht zu sagen.....
Anina Müller LG A 04
Sonntag, 3. Juni 2007
Grundhaltung zu der Natur
Ich zog bewusst keinen Regenmantel an und nahm auch keinen Schirm als Schutz mit, sondern stellte mich einfach in den Regen. Zuerst war es sehr unangenehm und es fröstelte mich. Dies dauerte aber nur so lange, bis sich mein Körper damit abgefunden hatte, dass er jetzt nass wird. Danach fand ich es nur noch spannend und sehr lustig. Nach kurzer Zeit gesellte sich mein Bruder zu mir und wir spielten noch ein bisschen Fussball, was sich dann aber eher als Schlammschlacht erwies.
Diese Erfahrung zeigte mir einmal mehr, dass man dem Wetter trotzen sollte und nicht den Tag im Haus verbringen muss, wenn es regnet. Ich kann mich noch gut an Erlebnisse in meiner Kindheit erinnern, die im Regen stattgefunden haben. Vor allem die Ausflüge mit der Jugi waren jedesmal besonders lustig, wenn es regnete, weil es einfach speziell war und es eine ganz besondere Stimmung gab.
Meiner Meinung nach hat die Natur zwei ganz unterschiedliche Gesichter. Wunderschön aber auch sehr bedrohlich. Ich finde es wichtig, dass wir beide Gesichter sehen und auch respektieren. Auch für die Kinder ist es wichtig, dass sie mit der "unangenehmen" Seite der Natur in Berührung kommen. Das heisst, dass wenn es plötzlich anfängt zu regnen während der Turnlektion, dass man nicht immer sofort ins Schulhaus rennt um ja nicht nass zu werden. Man sollte sich darauf einlassen und den Kindern den Zugang ermöglichen. Es gibt viele lustige Spiele, die man ibei Regenwetter durchführen kann. Und diese Erlebnisse bleiben bestimmt lange in den Köpfen der Kinder.
zzz...
Meiner Meinung nach hat das auch mit einer gewissen Gewohnheit zu tun. Jeder Mensch ruht sich auf seine Art und Weise aus und hat seine Rituale. Man sollte aber auch einmal etwas Neues ausprobieren.
Wie ich bereits bei der Post-it Zettel Aufgabe wahrgenommen habe, löst bei mir das bewusste Wahrnehmen der Natur vorwiegend positive Gefühle aus. Gerade in Phasen, in denen ich am Anschlag bin und mir die Zeit davon zu laufen scheint, spüre ich die Ruhe, die mir die Natur gibt. Es ist aber nicht immer so. Manchmal müssen es auch gute Gespräche oder Situationen sein, die man schon lange kennt und bei denen man sich einfach wohl fühlt.
Meine Kollegin hat mir einmal gesagt, dass sie in schwierigen Momenten oder bei schwierigen Entscheidungen sich sagt: "Ich bin nur ein winziger Teil dieser riesigen Erde und so ist auch mein "Problem"ein winziger Teil." Diesen Spruch werde ich wohl nie vergessen. Er hat mir schon einige Male geholfen.
Die Natur ist nur ein kleiner Teil und wir sind mittendrin. Jeder hat eine Verantwortung und muss diese auch ernst nehmen. Die Natur gehört nicht uns, wir haben sie geschenkt bekommen.
Zu unserem Gruppenblog:
In der Zeit in der wir keine Zeit haben müssen wir Zeit finden um Zeit zu haben.
Augen auf und einen kleinen Schritt bewusster leben!
Daraus habe ich eine kleine Textkollage zusammengestellt und diese etwas ergänzt ...
«Wissens-Durst und Verstehens-Hunger» - Selten nehme ich mir die Zeit, mich in die Natur zu setzen, aber heute ... - gemeinsam kommen wir weiter – sogar mit einer Menge Spass – immer dann, wenn ich Impulse bekommen, bin ich sehr motiviert und begeisterungsfähtig – wenn man in der Gruppe etwas unternimmt, ist es viel lustiger und interessanter als allein – die Schule ist die optimale Plattform – Im unserem wilden, gepflegten Garten sitzen, die Farben geniessen, das tausendfältige Grüne, und wissen, das soll, muss es weiter geben - Es siegt meistens die Bequemlichkeit und nicht die Nachhaltigkeit, aber genau hier müssen wir ansetzen – Leben mit Weitblick! – Wenn ich an die Grösse der Welt, dieser Schöpftung denke und an meine Kleinigkeit, und doch ... - «Global denken und lokal handeln» - Auch an Morgen denken! – Sehr beeindruckend, dies Fülle an Impulsen, Ideen, Projekten, Möglichkeiten mit der «Agenda 21» - In die Bergen natürlich – Achtsam zu leben, ist gar nicht so schwer und es ist auch eine Art Hilfe für sich selbst – das hat mich glücklich gemacht und mir ein echt gutes Gefühl gegeben – ich, du, wir, alle – Seid achtsam! – das löst schon ganz viel aus! – einfach genial, diese Natur! – Wenn jeder bereits einen kleinen Teil zum Umwelt beiträgt, erreichen wir schon sehr viel! – Regen, Regentropfen, Regenbogen? beruhigend, regelmässiges Tropfen, Rhythmus, Musik? Ich habe mir heute einfach Zeit genommen und die entspannende Wirkung der Natur wahrgenommen. – Jeder Beitrag zählt, sei er noch so klein. - Momente des Glücks und der Zufriedenheit ... Ich war ein Teil dieser grossen Natur – im Kleinen beginnen und die Kinder dafür sensibilisieren –Ich habe für mich eine persönliche, ganz einfache Vision für meine Handeln (im Sinne eines nachhaltigen Lebensstils) entwickelt – Erholung in der Natur – Augen auf! – globale Partnerschaft und doch hier im Kleinen meinen Beitrag leisten – Natur und ich: sie hat mir wieder Ruhe geschenkt – auch wenn ich nicht an die Menschen denke, die nach mir kommen ... - «Weil ich es mir wert bin!» - am Bach, am See, da ... – Es geht um Werte, um unsere Prioritätensetzung – ... damals am Meer ... diese Unendlichkeit – oben auf dem Berg ... die Stille und der weite Blick ... - Gibt es ein schöneres Lernen (und Tun), als wenn man weiss, dass man damit etwas bewirken kann? – Ich bin ein Teil dieser Natur und halte mich in ihr sehr gerne auf – Mir wurde erneut klar, wie sehr wir der Natur ausgeliefert sind ... auch auf sie angewiesen sind. – eine Frage des Geldes? eine Frage der Motivation? eine Frage des Bewusstseins? – ...
Erst seit dem Besuch dieses Moduls ist mir aufgefallen, wie hochaktuell nachhaltige Entwicklung ist! – Es geht um eine neues Bewusstsein, um einen globalen Lernprozess“
Adrian Müller