Ich finde vor allem im Bereich der sozialen Umwelt verbessert sich die Welt. Dies zeigt sich bei den Produkten welche von den Leuten gekauft werden. Immer mehr weisen diese nämlich eines der folgenden Label auf: „Max Havelaar“, „Ökoplan“, „Naturaplan“, …
Im Bereich der Ökologie sind die Bemühungen der Autoindustrie zu erwähnen. Wird doch in letzter Zeit viel in die Forschung von Wasserstoffzellen oder Hybridantrieben investiert.
Natürlich braucht es Zeit bis sich diese Entwicklungen durchsetzen können. Da drängt sich natürlich die Frage auf ob wir diese Zeit noch haben.
Das grösste Problem an unserem Lebensstil ist aber, dass wir uns an einen Luxus gewöhnt haben der kaum mehr wegzudenken ist. Wir können im Winter Erdbeeren essen, in der Wüste Skifahren, uns in weit entfernten Ländern am Meer erholen, fahren am Wochenende ins Ausland in Diskotheken, …. Um umweltfreundlicher zu leben, müssten wir auf viele dieser
Sachen verzichten. Wer ist dazu bereit?
Ein neuer Lebensstil mit weniger Luxus ist einzuschlagen! Wir müssen lernen zu verzichten und umso mehr zu geniessen was wir haben.
6 Kommentare:
Ich bin mit dir einverstanden, dass wir unseren Lebensstil überdenken müssen. Was du nennst, z.B. die Erdbeeren im Winter, zeigt, dass schon bei den kleinsten Handlungen (Einkauf von Erdbeeren) viel Überlegt werden muss. Und wir empfinden dies nicht mal eigentlich als Luxus.
Ich glaube aber nicht, dass es möglich sein wird, unsere Gesellschaft so zu "erziehen", dass sie auf Luxus verzichtet. Ich bin vielmehr der Meinung, dass es Aufgabe der Forschung und der Wirtschaft sein muss, alternativen zu entwicklen, die nachhaltig sind und trotzdem unsere(zugegeben sehr hohen Bedürfnisse) befriedigen.
Ist das wohl möglich?
Da bin ich nicht ganz deiner Meinung, wir müssen endlich lernen selber Verantwortung zu übernehmen und unser handeln zu überdenken.
Es ist zu einfach alles auf die Forschung abzuschieben und zu erwarten, dass uns irgendwann fertige Lösungen präsentiert werden.
Aber das Problem mit den Erdbeeren im Winter wird sich in ein paar Jahren von selber lösen, der Erderwärmung sei Dank ;)
Ich bin voll und ganz dafür, dass man sein Geld so investieren soll, um für ein Produkt aus fairem Handel mehr zu bezahlen. Doch ich frage mich gerade, ob es nicht mehr Leute gibt, denen das mehr oder weniger egal ist, solange sie ein billiges Produkt kaufen können. Ich meine, die finanzielle Situation vieler Familien sieht nicht allzu rosig aus. Dies führt oft dazu, dass man sich zweimal überlegt, ob man ein teureres Produkt kaufen soll,weil es aus ökolgisch korrektem Handel stammt. Ich sehe das Problem also nicht nur im "Wollen" der Leute, sondern auch im "Können". Vielleicht wollen sich viele an der Nachhaltigkeit beteiligen, können das aber gar nicht.
Du hast recht, jeder von uns muss seine Verantwortung übernehmen. Wenn Menschen in extremer Armut keine Begeisterung für nachhaltige Enwicklung zeigen, ist das verständlich, aber über extrem Armut kann nicht die ganze schweizer Bevölkerung klagen.
Ich glaube aber, dass es für Selbstinitiativen auch eine gute Information der Bevölkerung braucht, schliesslich ist Öko-Plan und Bio nicht das selbe. Und selbst verteilte "faire trade"-Labels nützen nicht viel.
Kay Zogg 04E
Das vieles getan werden müsste, damit bin ich mit dir einverstanden. Deinen Zukunftsoptimismus kann ich allerdings nicht teilen. Wenn wir Schweizerinnen und Schweizer bereit wären mehr für Lebensmittel, Kleider oder Mittelklasseautos zu bezahlen, dann würden wir das bereits tun. Aber im Moment heisse die Linie immer noch "Geiz ist geil" und nicht Nachhaltigkeit. Wahrscheinlich muss uns Mutter Natur schon zuerst die eine oder andere sehr harte Lektion erteilen, bis wir es endlich gelernt haben.
Ich bewundere deine positive Lebenseinstellung. Du scheinst jeden kleinen Fortschritt zu schätzen, statt über die Probleme zu jammern. Diese Zuversicht und positive Perspektive gibt mir immer wieder die Motivation, mit den Fortschritten mitzugehen und etwas zu bewirken. Weiter so!
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