Donnerstag, 10. Mai 2007

Entwirrung der Vernetzung: Frischprodukte aus der Umgebung

Wenn ich an Vernetzungen denke, kommt mir als erstes der Weg unserer Lebensmittel in den Sinn. Wenn wir im Migros einkaufen gehen, sind uns diese Vernetzungen und Etappen gar nicht bewusst. Gut, dass es im Fernsehen ab und zu Reportagen über den Transport von Lebensmittel gibt. Schockierend, welche Wege, oft auch im sinnlosen Zick-Zack, die Ladungen machen. Die Arbeitsschritte, die arbeitenden Menschen, Transportsmittel, Behandlungen, die gebraucht werden, um uns ein gutes Produkt vorlegen zu können sind immens. Um günstig produzieren zu können, überwindet man alle ökologischen Grenzen. Egal, wie stark die Umwelt dabei belastet wird, Hauptsache der Preis stimmt bei uns im Laden.
Am meisten schockiert mich, dass das Gute so nahe wäre, aber das Billige und Ferne aber vorgezogen wird. Wieso Gemüse und Früchte von weit her importieren, wenn es auch im eigenen Dorf angepflanzt werden könnte? Wir könnten da einen riesigen Beitrag zum Erhalt der Natur leisten, und hätten Transparenz darüber, wo unsere Frischprodukte herkommen.
Ich habe gerade diese Woche von einer Kollegin gehört, dass es in Rorschach einen Bauern gibt, der Eier, Gemüse und Früchte vertreibt. Man kann per Internet die Bestellung aufgeben und erhält dann 2x wöchentlich die Produkte frisch nach Hause geliefert. Die Preise seien gleich oder sogar kleiner als beim Detaillisten. Diese Nahrungsmittel haben ja auch nicht unzählige Station zu bewältigen, bis sie beim Verbraucher landen.
Diese Möglichkeit in Rorschach nütze ich natürlich, denn ich bevorzuge frische Produkte und finde es ideal, der Natur und gleichzeitig auch mir so einen Nutzen verschaffen zu können
Ach, ein bisschen Schleichwerbung darf ich natürlich auch nicht vergessen ( ist ja der Natur zuliebe..): http://www.gruenzeug.ch/

Anina Müller LG A 04

2 Kommentare:

jen78 hat gesagt…

Hallo Annina

Merci für den guten Tipp. Ich habe gar nicht gewusst, dass so etwas überhaupt existiert.Ich habe gerade gesehen, dass dieser Bauer auch St. Gallen beliefert. Ich denke, dass seine Dienste sehr gut ankommen würden, wenn mehr Werbung dafür gemacht würde. Ich selber kaufe so gut wie gar nicht direkt bei Bauern ein. Vor zwei Jahren war ich Erdbeerpflücken, aber das war es schon. Auf den Markt gehe ich auch selten . Es ist eigentlich schade, denn der Markt ist gar nicht weit weg von mir. Liegt es eigentlich an den Preisen des Markts oder eher an die Bequemlichkeit, dass ich in der Migros alles an einem Ort finden kann?

Anonym hat gesagt…

So HighTechmässig geht es bei uns im Dorf zwar nicht zu und her mit Internet und so. Meine Mutter hat sozusagen einen Dauerauftrag bei einem Bauern aus der Umgebung. Dieser bringt jeden Dienstag eine grosse Schachtel Eier und legt sie bei uns in den Briefkasten. So muss man sich nicht um Eier kümmern und hat immer frische im Briefkasten.