Erstaunlich und erfreulich, was alles an Gedanken, Informationen, Erfahrungen in einem Blog und seinen Kommentaren zusammenkommt: Prioritätensetzung, Geldfrage, Energiefrage, Verzichten, Egoismus bis zur Weltreise unserer Jeans, ...
Mir ist das Thema „Neuer, umweltverträglicher, zukunftstauglicher Lebensstil“ tatsächlich eine dauernde (Lebens-)Frage. Wir werden in den nächsten Jahrzehnten nicht darum herumkommen, sie laufend neu zu stellen und neu zu beantworten.
Es soll aber kein „sauertöpfischer“, asketischer, verbitterter Lebensstil sein, genau so wenig wie ein Lebensstil des sinnlosen Luxuskonsums.
Unbestritten scheint mir zu sein: Wir werden neue Prioritäten setzen müssen – bald; besser heute als morgen. Es wird uns wohl einiges kosten, aber wir erhalten auch anderes, Wertvolles dafür gleichsam zurück. Wohl kein Verlustgeschäft, sondern Gewinn für alle, auch für die zukünftigen Generationen, genau so wie für uns.
Es stellt sich uns allen ja die Frage: Was ist uns langfristig wirklich wichtig? Welche Zukunft wollen wir auf dieser, unserer Erde („von der wir keine zweite im Keller haben!“) und für diese Erde?
Ein möglicher, spannender Anfang ist die Achtsamkeit.
Sich täglich üben in Achtsamkeit und bedenken, was ich wahrgenommen habe. So wird Achtsamkeit langsam zu einer Lebenshaltung und ich beginne mich zu verändern, verhalte mich anders, bewusster, bezogener auf vielerlei. Dies gibt neue Lebensqualität, neue Vernetzungen, die auch „Glück“ und „Erfüllung“ bringen. Dies geht nicht von heute auf morgen. Aber jede Weltreise beginnt mit einem ersten Schritt.
PS: Zum Einsatz von Sparlampen: Vgl. meinen Kommentar zum Beitrag „Achtsam sein, achtsam wahrnehmen / 5. Mai / oli
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2 Kommentare:
Ich war sehr erstaunt darüber, was die Post-it Aufgabe bei mir ausgelöst hat. Ich versuche die alltäglichen Dinge bewusster anzunehmen. Ich hätte nie gedacht wie zufrieden man dadurch werden kann.
Dieses Post-it Ding, werde ich in Zukunft auch mit meinen Schülern durchführen. ICh finde dies eine super Idee und habe selber bemerkt, dass ich mir automatisch viel mehr Gedanken mache.
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